
Wir müssen unsere etwas bedrückte Meinung über Wellington etwas revidieren. Es ist schon eine faszinierende Stadt! Von oben erst sieht man, wie organisch Wellington in die Hügel hineingewachsen ist, selbst bei den Hochhäusern.
Nach einer Fahrt mit der Zahnradbahn nach oben auf einen Hügel von Wellington gingen wir einen wunderschönen Wanderweg hinunter in die Stadt.


Bei all der Natur wurde uns klar, wie sehr uns die Natur gefehlt hatte! So viel Grün, so viel Licht…
…und so viel Farbe!


Die Kamera vermag kaum einzufangen, wie magisch es wirklich aussah.
Nicht, dass wir das nicht dennoch versucht hätten. 😉


Es ist unfassbar, wie groß die Bäume schon hier sind, dabei haben wir die wahren Riesenbäume Neuseelands noch garnicht besucht. Alleine an diesem Exemplar konnten wir uns kaum satt sehen.
Diese Farben und Texturen!


Auch die Farnbäume, primordiale Überreste einer fernen Zeit, üben eine tiefe Faszination auf uns aus.
Ebenso interessant wie skurril ist, dass ein Friedhof, der früher am Stadtrand war, nun voll ins Stadtbild integriert ist.


Es fügt sich aber erstaunlich schön ein und die Leute sind überaus respektvoll. Müll war nirgends zu sehen.
Christian war von der Infrarotverglasung (die den Himmel verdunkelt und das Rot in der Spiegel intensiviert) begeistert.


Auch der Besuch im Museum Te Papa Tongarewa war absolut lohnenswert. Alleine für die Skelette von Moas…
…und einer Rekonstruktion des sie jagenden Haastadlers. Das Bild gibt nur ungenügend wieder, wie unangenehm es auch für uns war, darunter zu stehen und in Klauen zu blicken, die länger als die eines Bären waren.


Beim größten bislang an die Oberfläche gebrachten Koloss-Kalmar blieb einem selbst in diesem reduzierten Zustand die Spucke weg. Kaum vorzustellen, dass diese Tiere über nur wenige Jahre von Milimetergröße auf mehrere Meter und 500kg anwachsen, nur um dann von einem wahren Tiefseemonster, dem Pottwal, mittels Sonar und Schallwaffen gejagt zu werden.
Was soll man sagen, die Kunst der Maori (bzw. Polynesier) ist einfach wunderschön.

