
Eigentlich hatten wir bei dem Schlammvulkan keine großen Erwartungen und die ersten Minuten war das stinkende Geblubber auch nicht gerade überragend. Es wurde mit der Zeit allerdings immer besser – Infrarot sieht klasse aus und irgendwann fanden wir die Geräusche, naja, sehr unterhaltsam.
Kommentare zum geistigen Alter lassen wir geflissentlich an uns apperlen. 10/10 Punkten für diesen lustigen Ort!


Auch die nächsten Aufenthalte waren der absolute Hammer. Wir hatten überlegt, Hobbiton zu besuchen, aber es wegen dem schlechten Wetter dann nicht gemacht.
Was für ein Glücksfall, dass das Wetter dann bei einem angemessen schwefligem Wandergebiet dann so gut gehalten hat!


Faszinierend, wie dunkelblau das Wasser in Infrarot wird. Das heißt, dass die im sichtbaren helltürkise Farbe kein infrarotes Äquivalent hat, was Christian bei der doppelten Wellenlänge durchaus für möglich gehalten hätte.
Angekommen im Park, begrüßte uns eine wunderschöne Neuseelandtaube. Dick, glücklich und im Unterhemd – Opa, bist dus?


Diese Vulkanlandschaft ist nur etwas über 100 Jahre alt. Es ist wirklich so, als wäre man in einer verlorenen Welt.
Wenn hier ein Dinosaurier aus dem Gebüsch gekommen wäre, hätten wir uns ehrlich gesagt nicht gewundert.


Dies ist ein Geysir – aber einer, der nicht an der Oberfläche ausbricht. Stattdessen schwillt er über mehrere Tage bis zu einem Punkt an, um dann fast komplett in ein niedriger gelegenes Becken abzufließen.
Wie man hier sehen kann, sind die oberen Ränder der Bäume wesentlich intenstiver rot als der Rest. Christians Erklärung ist, dass so viel Wasser in der Atmosphäre gelöst ist, dass es einen Teil der langwelligsten – und damit roten – Infrarotstrahlung absorbiert.


Generell sind solche Gebiete perfekt für Infrarot.
Die Pukekos scheinen sich schon an das Schwefelgebiet gewöhnt zu haben.


Schwarze Schwäne mit weißen Küken – lustige Inversion zu unseren Schwänen!
Weiter unten sahen wir einen Kormoran…


…der seinem Zögling bei den ersten Jagdversuchen beobachtete. Am Trocknen muss der Arme noch arbeiten.
